Werkvorsteher Patrick Stutz tritt bei den Gemeindewahlen 2018 nicht mehr an. Die SVP Adliswil nominiert Sozialvorsteher Renato Günthardt zur Wiederwahl und Heidi Jucker als neue Kandidatin für den Stadtrat

Zur Mitgliederversammlung der SVP Adliswil, die im Zeichen der Nominationen für die Gemeindewahlen 2018 stand, konnte Parteipräsident Sebastian Huber zahlreiche Mitglieder begrüssen.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung gab der bisherige Werkvorsteher Patrick Stutz bekannt, dass er aufgrund seiner doch schon langen Amtszeit aber auch aus beruflichen wie privaten Gründen auf eine erneute Kandidatur für den Stadtrat verzichtet. Patrick Stutz gehört der Adliswiler Exekutive seit Anfang 2008 an und führt seither das Ressort Werke. Die SVP Adliswil bedauert den Verzicht von Patrick Stutz auf eine weitere Amtszeit und dankt ihm herzlich für sein grosses Engagement und die vielen Erfolge, die er in seiner Amtszeit erzielen konnte. Patrick Stutz war in vielen Projekten an vorderster Front beteiligt. Sei es bei den diversen Infrastrukturprojekten wie Strassen- Wasser- und Abwasserprojekten, Stadthaus, in der Planung vom Bushof aber auch in den Bereichen Energie und Naturschutz. Auch setzte er sich für einen für Adliswil sinnvollen Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel unter anderem mit dem Sonntagsangebot vom Ortsbus und einem Ausbau und Angebotserweiterung der Linie 156 nach Thalwil ein.

 

Renato Günthardt wird einstimmig zur Wiederwahl empfohlen

Renato Günthardt, 36-jährig, ist seit November 2012 im Stadtrat und hat seither als Sozialvorsteher bewiesen, dass er sich seit seinem Amtsantritt mit Fachwissen und viel Einsatz um die vielfältigen Aufgaben in seinem Ressort kümmert. Als engagierter Ressortvorsteher führt er auch in dieser Amtszeit viele Projekte in der Sozialhilfe, der vorschulischen Kinderbetreuung aber auch in der Alters-, Jugend- und Freiwilligen-arbeit. Als Beispiele sind das Quartierprojekt mit dem Fokus auf das Alter, die vielen Veranstaltungen im Altersbereich sowie das Pepp im Quartier mit der Jugendarbeit zu nennen. Zudem engagiert sich Renato Günthardt derzeit als Präsident der Sozial-vorsteherkonferenz des Bezirks Horgen und setzt sich in Adliswil für einen effizienten Einsatz der Mittel in der Sozialhilfe ein, um Sozialhilfebezüger rasch wieder in den Arbeitsmarkt integrieren zu können. Gerne möchte er sich weiterhin für den generationenübergreifenden Dialog mit dem Ziel eines kinderfreundlichen als auch jugend- und altersgerechten Adliswils sowie für die weitere Förderung und Anerkennung der Freiwilligenarbeit einsetzen. Ebenfalls wichtig sind ihm solide Finanzen und eine gute Infrastruktur, der Einsatz für ein starkes Gewerbe und Sicherheit für die Bevölkerung. Die SVP-Parteimitglieder haben Renato Günthardt einstimmig und mit grossem Applaus als Kandidaten für die Stadtratswahlen nominiert.

 

Heidi Jucker als neue Stadtratskandidatin nominiert

Den Sitz von Patrick Stutz möchte die SVP Adliswil mit Gemeinderätin Heidi Jucker verteidigen. Die 57-jährige Heidi Jucker gehört dem Adliswiler Stadtparlament seit 2014 an und ist aktuell Mitglied der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission sowie Präsidentin der SVP-Fraktion. Ihr Anliegen ist es, die Stadt Adliswil, die sich in den letzten Jahren stark und positiv entwickelt hat, in Zusammenarbeit mit dem Gemeinde- und Stadtrat weiter zu fördern. Primäres Ziel ist für sie die Sicherheit der Adliswiler Bürger, was zu einer erhöhten Lebensqualität beiträgt. Dafür braucht es eine gute Infrastruktur, Dienstleistungsangebote und eine gut funktionierende Stadtverwaltung. Wichtig ist Ihr aber auch eine gesunde, ausgeglichene Finanz-entwicklung mit tiefer steuerlicher Belastung. Verantwortung zu tragen lernte Sie unteranderem in der 12-jährigen Tätigkeit als diplomierte Heimleiterin. Auch als Krankenschwester, heute heisst die Fachbezeichnung „Fachangestellte Gesundheit“ und als diplomierte Sozialbegleiterin eignete Sie sich umfassende Führungskompetenzen an. Ihre Nomination erfolgte einstimmig und mit Applaus.

 

Daniela Eggenberger zur Wiederwahl in die Schulpflege vorgeschlagen

Neben den beiden Stadtratskandidaten nominierte die Mitgliederversammlung auch die bisherige Schulpflegerin Daniela Eggenberger einstimmig zur Wiederwahl. Die 49-jährige SVP-Vertreterin in der Schulpflege hatte in ihrer letzten Amtszeit als Liegen-schaftenvorsteherin der Schule eine immense Arbeit zu bewältigen und möchte sich gerne vier weitere Jahre um die wichtigen schulischen Belange kümmern. Gerade als Verantwortliche des Ressorts Infrastruktur leistet sie einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen der Schulhausprojekte Dietlimoos, Wilacker und Sonnenberg. Diese Projekte möchte sie weiterhin begleiten können. Als selbständige Firmeninhaberin und Mutter eines Sohnes bringt sie Erfahrung aus der Privatwirtschaft und dem Gewerbe mit, kennt aber auch die Anliegen der Eltern im Schulbereich.

 

 

 

 

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