Am wunderschönen Spätsommerabend konnte Heidi Jucker, SVP-Fraktion- Präsidentin, in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Saal der reformierten Kirchgemeinde Adliswil die vielen Interessierten zur Veranstaltung der SVP Adliswil zum neuen Erwachsenenschutzrecht begrüssen. Hauptthema des Abends war der Vorsorgeauftrag.

Mit Herrn Thomas Pfister, Fachmann für Erbschafts- und Nachfolgeberatung bei der Credit Suisse AG, Zürich, konnte ein Spezialist als Referent gewonnen werden, der in verständlichen und klaren Worten das neue Gesetz vorstellte.

Der Referent hat aufgezeigt, welche Möglichkeiten zur Selbstbestimmung jede einzelne Person im Rahmen dieses Gesetzes hat. Mit dem neuen Instrument des Vorsorgeauftrages kann rechtzeitig bestimmt werden, durch wen und wie man im Falle einer Urteilsunfähigkeit betreut werden will. Die Betreuung kann die Personenvorsorge und/oder die Vermögensvorsorge umfassen. Nach Verlust der Urteilsfähigkeit wird die im Vorsorgeauftrag bezeichnete Person des Vertrauens durch die KESB in ihrer Funktion eingesetzt. Eine permanente Aufsicht durch die Behörde kann somit verhindert werden.

Das Thema Erwachsenenschutzrecht und Vorsorgeauftrag beschäftigt heute viele Mitbürgerinnen und Mitbürger. Insbesondere die Unsicherheit was geschehen kann, wenn man selbst nicht mehr urteilsfähig ist und die Behörde eingreift, beschäftigt vor allem ältere Menschen. Dies zeigte sich deutlich in der anschliessenden Fragerunde und beim Apèro mit den zahlreichen Wortmeldungen und Gesprächen, die weit in die Abendstunden dauerten.

 

Ueli Röthlisberger
Präsident der SVP-Adliswil

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